Tagesausflug nach Duisburg

Der Tagesausflug 2010 nach Duisburg

Jeder weiß, das Duisburg eine Industriestadt am Zusammenfluss von Rhein, Ruhr und Emscher mit dem größten Binnenhafen Europas ist.

Zechen, Hütten-, Walzwerke und die dazu gehörende Infrastruktur bildeten ab dem Neunzehnten Jahrhundert das gängige Bild vom „Kohlenpott“. Der Bedarf an Arbeitskräften war immens. Aus aller Herren Länder, besonders aus Schlesien wurden Arbeitskräfte angeworben, um für Krupp, Mannesmann und Thyssen zu arbeiten.

Es entstanden Arbeitersiedlungen in Werksnähe und das ganze Gebier wurde zum Schmelztiegel mit dem nur hier zu findenden sympathischen Typus Mensch und dem ebenso typischen Slang a. la. Dr. Stratmann.

Mit der Kohlen- und Stahlkrise ab Mitte des vorigen Jahrhunderts war nicht nur die Stadt, sondern die ganze Region gezwungen sich umzustrukturieren. Das Bild der Menschen außerhalb dieser Stadt und Region blieb aber das Gleiche: staubig, schmutzig und schlechte Luft. Dies stimmt heute nicht mehr.

Um diese irrige Meinung richtig zu stellen, wurde als Ausflugsziel Duisburg ausgewählt:

In gewohnter Aufteilung wurde der Ausflug am 04.05. und 18.05. mit insgesamt 71 Teilnehmern durchgeführt. Reiseleiter waren Wolfgang Baum (04.05.) und Hans Vogelsberg.

Die Fa. Schilling-Reisen sorgte für die nötige Mobilität.

Gegen 11:00 Uhr trafen wir am Rathaus in Duisburg ein. Dort stieg unsere Stadtführerin (04.05.) zu, um uns in einer 2 Stunden dauernden Rundfahrt durch alle Stadtteile zu führen und alles Sehenswerte zu zeigen und zu erklären. Ein weiterer Stadtführer übernahm diese Aufgabe am 18.05.

Am Innenhafen vorbei, dessen Speichergebäude mit Museen, Cafés, Bistros Ateliers und Büros eine neue Bestimmung erhielten, erreichten wir die Berliner Brücke. Von dort hat man einen herrlichen Blick auf den Hafen. Nächster Punkt war der Landschaftspark Duisburg-Nord mit stillgelegten Hüttenwerken als Industriedenkmäler. Vorbei an den dampfenden Hüttenwerken erreichten wir dann den Hafenstadtteil Duisburg-Ruhrort. Hier mündet auch die Ruhr in den Rhein. Die Sechs-Seen-Platte und der Sportpark Wedau mit der Regattabahn waren das nächste Ziel. Durch alte, gepflegte Arbeitersiedlungen wurden wir wieder zurück Richtung Innstadt geleitet.

Im Brauhaus Webster war für und reserviert um Hunger und Durst zu stillen.

Nach dem Essen bestand dann die Möglichkeit, die Altstadt auf eigene Faust zu erkunden:

Einkaufen auf der Königstraße oder im Café Dobbelstein bei Kaffee und Kuchen die sehr umfangreiche und interessante Kaffeemühlensammlung zu bewundern.

Um 18:30 Uhr trafen sich dann alle wieder zur Heimfahrt am City-Palais/Merkatorhalle.

An beiden Tagen hat es Petrus gut mit uns gemeint. Es war zwar kühl aber trocken.

Die Stadt und Region haben viel zu bieten und manch einer wird bestimmt wiederkommen.

Vielen Dank an alle die an Planung und Durchführung mitgewirkt haben.

(H. V.)