Tagesfahrt nach Aachen

Der Tagesausflug nach Aachen

Mit der Seniorengruppe Brühl/Erftstadt/Wesseling fuhren wir am 06.05.08 und mit der Seniorengruppe Hürth/Frechen/Pulheim am 20.05.08.

Der Ablauf beider Touren war im Wesentlichen gleich. Auf Abweichungen wird im Laufe dieses Berichtes noch eingegangen.

Wie auch in den vergangenen Jahren fuhren wir mit Schilling-Reisen und hatten auch den gleichen Fahrer.

Nach dem alle Leute eingesammelt waren, war der Bus zwar nicht voll, aber mit je 40 Personen pro Fahrt konnten wir auch zufrieden sein.

Wolfgang Baum (1. Fahrt) und Werner Schmitz (2. Fahrt) begrüßten alle Teilnehmer. Über die A 4 fuhren wir dann Richtung Aachen. Auf der Raststätte Aachen-Land machten wir eine Pause. Nach 30 Minuten ging es dann weiter, und wir erreichten pünktlich um 11 Uhr das Theater in Aachen. Dort stieg unser Stadtführer zu, dessen Aufgabe es war, mit uns eine Stadtrundfahrt zu machen und uns dabei alles Wissenswerte über die Stadt zu erzählen. Wie sich zeigte, beherrschte er dieses Metier hervorragend.

Die Kelten waren die ersten Siedler. Es folgten die Römer, die die Heilkräfte der Thermalquellen zu schätzten wussten, Thermen- und Tempelbauten errichteten und zu einem Militärbad machten. Im 8. Jahrhundert trat Karl der Große auf den Plan und machte Aachen zu seiner Pfalz. Die Stadt wird Krönungsort und Grablege europäischer Kaiser und Könige; sie erlangte also europäische Bedeutung, obwohl sie weder am Meer noch an einem Fluss liegt.

1171 wurde mit dem Bau der ersten Stadtmauer begonnen. 1248 gelangte die Stadt an Wilhelm von Holland, der sich auch hier zum König krönen ließ. Es wurde ein weiterer Mauerring angelegt.

Hauptwirtschaftsfaktor war Jahrhunderte lang die Tuchweberei (belegt seit 1258). Der Transport der Rohstoffe und Fertigwaren erfolgte über Land bis nach Maastricht und weiter per Schiff Richtung Rhein.

Ein großer Brand vernichtete 1656 große Teile der Stadt. Damit sich eine solche Katastrophe nicht wiederholt, wurde angeordnet, dass fortan nur noch Steine zum Bau von Gebäuden verwendet werden durften. Zum Wiederaufbau nutzte man die Steine der Stadtmauer. Lediglich die Stadttore blieben stehen. Dies erklärt auch, warum man in der Innenstadt keine Fachwerkbauten findet.

Auf dem Wiener Kongress (1815) sprach man die Stadt dem preußischen Staat zu.